Weltweiter CO2-Ausstoß im Jahr 2011 um 1,0 Gigatonnen auf neuen Rekordwert gestiegen

Im "World Energy Outlook 2011" stellt die Internationale Energie-Agentur (IEA) fest, dass die CO2-Emissionen im Jahr 2011 weltweit trotz der Einsparbemühungen um 3,2% auf 31,6 Milliarden Tonnen angestiegen sind. Nimmt man die Gase hinzu, die bei der Zementherstellung entstehen, beträgt der Ausstoß sogar beinahe 37 Milliarden Tonen. Co2 entsteht hauptsächlich bei der Verbrennung fossiler Energieträger. Auf Kohle entfielen dabei 2011 ca. 45%, auf Erdöl etwa 35 % und auf Erdgas 25 % des Emissionen. Am größten war der Anstieg in den Schwellenländern, wobei der Ausstoß in den OECD-Ländern - wohl wegen der Wirtschaftkrise - auf hohem Niveau um 0,6% zurückging. Mit dem Bedeutungszuwachs regenerativer Energieträger gibt es positive Entwicklungen. Dennoch stellt die IEA, die 1973 von OECD-Staaten gegründet wurde, fest, dass das Ziel, die Erderwärmung auf 2°C zu begrenzen, ohne weitere Anstrengungen nicht zu erreichen ist.

Bilderquelle: © Daniel Bleyenberg  / pixelio

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